Drohnenkauf gezielt – Produkttests im Web und ihre Ergebnisse

Drohnen erfreuen sich einer stetig wachsenden Zahl an Anwendern, die damit über Wald und Flur fliegen. Sei es um dem Gefühl des Fliegens nahezukommen, während man mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, um interessante Bilder und ungewohnte Perspektiven einzufangen oder sei es aus purer Freude an der Technik. Worauf es beim Umgang mit den teuren Gadgets ankommt und welche Modelle zu den Kassenschlagern gehören, wird in diesem Beitrag betrachtet.

Verantwortungsvoller Umgang


Drohnen zum Spaß, Filmen und Fotografieren (Foto © Fotolia)

Häufig stehen bei einer Drohne bzw. bei einem Multicopter die Erfahrung sowie der Spaß daran im Vordergrund. Da es sich dabei aber um eine kostenintensive Anschaffung handelt und rechtliche sowie sicherheitstechnische Rahmenbedingungen unbedingt einzuhalten sind, gilt ein sorgsamer Umgang mit dem Gerät als oberstes Gebot. Denn man darf Drohnen nicht einfach überall nach Lust und Laune steigen lassen. Es gelten klare Vorschriften bezüglich der einzuhaltenden Abstände zur öffentlichen Infrastruktur, zu privaten Objekten, was bzw. wen man filmen darf und wie hoch man ohne Flugschein überhaupt fliegen darf.

In der unmittelbaren Nähe von sensiblem Gelände, wie Militäranlagen, Flugplätzen bzw. -häfen oder Atomkraftwerken darf man mit einer Drohne nicht fliegen. Hier ist in aller Regel ein gesetzlicher Mindestabstand von 1,5 Kilometern einzuhalten. Am besten lässt man eine Drohne gar nicht steigen, wo solche Strukturen vorliegen. Ebenso sollte man nicht munter drauflos filmen und gezielt fremde Menschen so aufnehmen, dass sie klar erkennbar sind, wenn sie keine Einwilligung dazu gegeben haben. Dies gilt als Eingriff in die Privatsphäre und kann entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen. Überflüssig zu sagen, dass fremde Hinterhöfe und Schlafzimmerfenster vollkommen tabu sind. Ebenso sollte es unterlassen werden, über den Köpfen bzw. in unmittelbarer Nähe von Menschenansammlungen mit einer Drohne zu fliegen. Dies kann als fahrlässiges weil vermeidbares Sicherheitsrisiko ausgelegt werden. Als Menschenansammlungen im Sinne dieser Bestimmung gelten Gruppen von rund zwei Dutzend oder mehr Menschen. Ohne gültige Fluglizenz ist es überdies nicht gestattet, mit einer Drohne eine Flughöhe von 100 Metern zu überschreiten. Und für Drohnen, die zwecks kommerzieller Aufnahmen aufsteigen und/oder mehr als 5 kg Gewicht haben, ist eine sogenannte Aufstiegsgenehmigung von Nöten.

Von diesen Einschränkungen und Regeln, die bei der Benutzung von Drohnen zu beachten sind, wenden wir uns nun der Freude an der Technik und den Geräten selbst zu. Welche Geräte eignen sich für den Einsatz als – ggf. auch ambitionierter – Freizeit-Spaß und in drei Dimensionen frei positionierbare Fotokamera?

Drei Testsieger bei Saturn

In den einschlägigen Tests für “Hobby Drohnen“ führt am Hersteller DJI kein Weg vorbei. Regelmäßig ist dieser mit einer Reihe von Modellen an den Spitzen der einschlägigen Online Tests und Bewertungen zu finden. Hier nun drei der populärsten Angebote für unterschiedliche Preisklassen.

Kostengünstig und TOP für Anfänger – DJI Spark

Die DJI Spark ist sowohl preislich als auch baulich ein Leichtgewicht und ist quasi das Flaggschiff unter den Einsteigermodellen. Bei der Spark handelt es sich um einen Mini-Quadrocopter mit den für DJI typischen intelligenten Flughilfen. Die Spark lässt sich, sobald sie erst einmal zusammengesetzt ist, rasch aus der Hand starten und ist mit 300 Gramm ein echtes Leichtgewicht. An Bord ist eine 720 p Kamera. Eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h ist im Sportmodus erreichbar. Die maximale Flugzeit beträgt 16 Minuten und wird selbst dann nicht negativ beeinträchtigt, wenn sämtliche intelligenten Kontrollhilfen aktiviert sind. Zu haben ab 599 Euro.

» DJI Spark

Die Pro Variante – DJI Mavric Pro

Zum doppelten Preis (ab 1.199 Euro) gibt es die DJI Mavric Pro. Sie ist dabei mehr als doppelt so schwer (über 700 Gramm) und beherbergt in ihrem größeren Corpus feinere Technik. Auch die Mavric Pro ist als Quadrocopter (vier Propeller) konzipiert. Sie bringt es dabei auf bis zu 65 km/h und hält Windstärken bis zu 40 km/h stand. Die Flugzeit beträgt trotz dem Plus an verbauter Technik und trotz des höheren Gewichts stolze 27 Minuten. Die Reichweite beträgt 7 Kilometer. Man hat also durchaus Zeit und Raum für ausgedehnte Exkursionen.

» DJI Mavric Pro

Für Enthusiasten – die Mavric Pro mit vielen Zusatzkomponenten

Wem 27 Minuten mit der Mavric Pro nicht genügen, der greift zu diesem Paket ab 1.499 Euro. Zwei zusätzliche Akkus verlängern das Freizeitvergnügen ungemein. Unter anderem ist im Lieferumfang auch eine schicke Schultertasche enthalten, in der die faltbare Drohne schnell verstaut und bequem transportiert werden kann. Powerbank und Ladekabel für das Auto gehören ebenso zum Lieferumfang.

» DJI Mavric Pro + Fly More Combo

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